Birgit

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Eine andere Kultur – auch wenn’s NUR Italien ist

Una descretione della città di Altamura

Eine Berschreibung dieser wunderbaren Stadt und ihrer wunderbaren Kultur.

Ein Bericht von der Geografie dieser Stadt bis hin zu ihren tollen Sitten die ich bis jetzt schon erforschen durfte.

Viel Spaß!


Laut Mino, dem Boss meiner Organisation, ist die Einwohnerzahl von Altamura am steigen (frag mich ziemlich warum). Von den etwa 70 000 Einwohnern sind inzwischen schon zirka 10 000 Immigranten, hauptsächlich Albaner.

Wie groß die Stadt in km² is, will ich noch rausfinden – aber all zu viel kanns nicht sein. Ok… Johannes sagt: 427 km²
Die Stadt besteht aus dem „alten Stadtkern“ und dem „neuerem Rundherum“.

Wie ich eh schon mal erwähnt habe, kann man die Stadt (sofern man sich auf die andere Straßenseite traut ohne zu zögern) in etwa 30 min von links nach recht, und etwa gleich lange von oben nach unten gehen.

Plan Altamura

Hier seht ihr auch wo unsere „Casa dei voluntari“ ist. Jaaa, ziemlich zentral, luxus J

Prinzipiell fortbewegen tut man sich hier, wenn man „umweltbewusst“, „arm“ oder „Tourist“ ist – zu FUSS.
Wenn man ein „normaler Italiener“ ist, dann fährt man alle 10 Meter mit dem Auto.

Das Auto ist hier wirklich absolutes Statussymbol. Und jeden Abend (wo andere vorm TV sitzten) fahren die Italienischen Jugendlichen/jungen Erwachsenen mit ihren Autos durch die Straßen und GLOTZEN. Is vor allem sehr schön, wenn man dann, so wie wir, an einer der Hauptstraßen von Altamura wohnt.

Morgens um halb 7 geht’s ungefähr los. Brummmm, HUPP, HUPPPP, Quiiiiiietsch. Sehr entspannend. Vor allem weil die Bauweise dieser Häuser nichts von Geräusch – geschweige denn Wärmedämmung versteht. (Dazu aber ein anderes mal)

Das Bussystem in Altamura – hm, ich glaub innerhalb gibt es gar nichts. Doch zu den herum liegenden Städten gibt es Busse. Eine Stunde fahrt, relativ bequem, und ich denk auch billig. Bin erst einmal hingefahren und habs nicht gezahlt. J

Der Zug is gleich teuer/billig wie der Bus (da geht’s nur nach Entfernung)

Von Bari zurück haben wir den Zug genommen, war ganz ok. Etwas heiß und voll, aber ganz ok.

Eigentlich wollten Johannes und ich am Wochenende nach Bari fahren, doch wir haben den Busplan noch nicht ganz entschlüsselt, wann und wo wir sein müssen. Geschweige denn Preise! Somit ist der Samstag Vormittag/Mittag doch zum Schlafen genützt worden.

Wenn man hier irgendwohin gehen will und man fragt: Wie weit ist das denn weg? Dann ist das erste IMMER: Oooh, lontano! Alles ist „weit weg“.

Samstag Abend sind wir in eine Bar „ausserhalb“ gegangen. War in etwa wie in Kufstein von Endach in die Stadt rein…. Also nicht wirklich weit.

Langsam haben sie`s verstanden, dass wir Österreicher anders sind im Thema: „weit weg“.

Oooh fast vergessen:

Altamura ist ja (total bekannt) als „La città del pane“, die Stadt des Brotes.

Dieses Brot ist, politisch korrekt ausgedrückt, nicht mein Geschmack. Des schmeckt nämlich nach nichts. Es ist so ein Brot mit dunkler Kruste und hellem etwas drinnen. Aber es schmeckt nach nichts. Hab mir schon ziemliche Feinde gmacht, weil ich wirklich gesagt habe, dass dieses Brot einfach schlecht ist – oder halt nichts besonderes. J
(Falls mich jemand umbringt, wisst ihr wieso *g*)

 

about:miscellaneous10-3-2008 @ 19:53 UTC1 comment

Comments

Mama
11-3-2008, 14:09 UTC
Na, mein Mädel, Italien und du, das ist immer noch nicht die große Liebe. Wir Hauberbrotverwöhnten Leute haben es in anderen Ländern auch nicht leicht.
Dani hat übrigens recht: wie gehts beim Arbeiten???? Fühlst du dich ein bisschen wohl??? Bussi Mama

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